Fossile-Energien-Umlage würde 2017 bei 10,2 ct/kWh liegen

30.06.2017 14:00

Photovoltaik, Windkraft und Co. werden gern als Preistreiber bei den Stromkosten gebrandmarkt. Nach einem Bericht von „Strom-Report“ liegen die staatlichen Förderungen und Vergünstigungen für Atomkraft, Kohle und Gas sowie deren Folgeschäden mit 33 bis 38 Milliarden Euro in diesem Jahr erneut deutlich über dem Niveau der Ausgaben für Erneuerbare. Doch diese Kosten erscheinen nicht auf der Stromrechnung, sondern werden auf die Steuerzahler abgewälzt.

Die EEG-Umlage liegt derzeit bei 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Kosten werden auf den Strompreis der privaten Haushalte und kleineren Unternehmen in voller Höhe aufgeschlagen. Gern wird die EEG-Umlage daher als Treiber für den Strompreis an den Pranger gestellt. Vergessen wird dabei, dass auch Strom aus Atom-, Kohle- und Gaskraftwerken etwas kosten. Das Portal „Strom-Report“ hat nun auf Grundlage der Berechnungen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) ermittelt, dass eine Fossile-Energien-Umlage in diesem Jahr 10,2 Cent pro Kilowattstunde betragen würde.

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Quelle: © pv-magazine.de 2017. Autor:  Sandra Enkhardt

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